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Tageskliniken

Tagesklinik Bad Doberan

Anmeldung:

0381 494 2280
0381 494 2276
christian.voss{bei}med.uni-rostock.de

Unser Team:

  • Oberarzt Dr. med. Alexander Dück, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
  • Dipl.-Psych. Jutta Schreckenbach, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin
  • Sozialarbeiter: Christian Voß
  • Pflege- und Erziehungsdienst: Beritt Samper, Gudrun Henninger, Andre Baschinski, Fanny Bittner, Christine Allritz 
  • Ergotherapeutin: Kathrin Hubert
  • Bewegungstherapeutin: Silke Haage
  • Musiktherapeut und Logopäde: Bernd Huckstorf
  • Sonderpädagoginnen der Heinrich-Hoffmann-Klinikschule: S. Unterstab, S. Smolen

 

In enger Kooperation mit der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Rostock am gleichen Standort bieten wir eine facharzt- und altersübergreifende Behandlung von Kindern und ihren Eltern an.

Unser Team aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Logopäden, Ergo-, Musik- und Bewegungstherapeuten, Krankenschwestern und Erziehern ermöglicht eine multimodale medizinische, psychologische und pädagogische Diagnostik und Behandlung. Diese umfasst das gesamte Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder mit besonderem Fokus auf Interaktions- und Bindungsstörungen zwischen Kindern und Eltern sowie Kontaktprobleme mit Gleichaltrigen und Erwachsenen.

Durch unsere kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanzen und die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen ist die ambulante Einbindung mit Vor- und Nachbereitung der teilstationären (tagesklinischen) Behandlung gewährleistet. Eine intensive und kontinuierliche Kommunikation zwischen den Therapeuten, Eltern, Schulen, ggf. auch Behörden und Heimeinrichtungen unterstützt die Klärung der Ursachen, gibt Impulse zur Problemlösung und begleitet die Planung und Realisierung einer tragfähigen Perspektive.

Unsere Ziele sind die Stärkung der gesunden Anteile der kindlichen Persönlichkeit und die Nutzung vorhandener familiärer und psychosozialer Ressourcen.

Delinquenten Kindern und Jugendlichen oder solchen mit regelmäßigem Alkohol- oder Drogenabusus bzw. Abhängigkeitserkrankungen können wir in unserer Einrichtung leider nicht gerecht werden.

Tagesklinik Rostock

Tagesklinik Rostock, Rembrandtstraße 16 / Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, 18057 Rostock

Kontakt: Dipl.-Psych. Anja Thürmer

0381 494 4664

0381 494 4662

anja.thuermer{bei}med.uni-rostock.de

Oberarzt: Dr. med. Steffen Weirich

Stationsleitung: Pfleger Matthias Bielesch

0381 494 4660

Behandlungsschwerpunkte:


DBT-A bei Nicht-Suizidalem Selbstverletzendem Verhalten (NSSV)

Die Konzept der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) wurde von M. Linehan für chronisch parasuizidale Frauen entwickelt und seit Mitte der 90er für Jugendliche adaptiert und evaluiert (Miller 1999). Die DBT für Adoleszente (DBT-A) wurde speziell für Jugendliche ab 12 Jahren mit instabilen Persönlichkeitszügen entwickelt. Das für unsere Klinik adaptierte DBT-A Gruppentherapie-Programm soll unter Einbezug des Familien-Systems und auf Grundlage Achtsamkeits-basierter kognitiver Verhaltenstherapie das selbstverletzende Verhalten reduzieren, sowie ursächliche negative Emotionsregulationsprozesse nachhaltig verbessern. 

      Zielgruppe DBT-A bei NSSV

  • Jungen und Mädchen ab 12 Jahren mit altersgerechter intellektueller Befähigung
  • Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten
  • Einschließlich:
    • Emotional-instabile Persönlichkeitsstörung
    • Depressivität, Angst
    • Zeit nach posttraumatischer Belastungsstörung
  • Ausschluss:
    • Andere psychiatrisch führende Diagnose (z.B. Essstörung, Sucht, Psychose, Depression…)
    •  Mangelnde Therapiemotivation 

     DBT-Grundkonzept

  • 8-wöchiges hochfrequentes Skills-Training mit komplementären Therapieangeboten
  • Psychotherapeutisches Gruppentherapieangebot für Patienten mit gleichem Störungsbild
  •  Feedbackgespräch, Krisengespräche bei Bedarf
  • Nachsorge: Einzel- und Gruppenangebote

Schmerzbewältigungsgruppe

Epidemiologischen Studien zufolge leiden ungefähr 5 % aller Schulkinder unter beeinträchtigenden chronischen Schmerzen.

Mit unserem störungsspezifischen Gruppenangebot möchten wir die Gelegenheit schaffen, somatoforme Störungen tagesklinisch zu behandeln. Durch Psychoedukation, unter Einbezug des Familiensystems und durch das Einüben verschiedener Schmerzbewältigungsstrategien, wie Aufmerksamkeitslenkung, imaginativer Verfahren, kognitiver Strategien und Emotionsregulation soll das Schmerzerleben verringert werden. Daneben stehen Angebote zur Stressbewältigung und Verbesserung der Entspannungsfähigkeit wie Biofeedback oder Musik- und Kreativtherapie zur Verfügung.